Konzepte

wie sie im folgenden vorgestellt werden, sind Erfahrungswerte und Beispiele und dienen dem Entwurf und der Planung von Ideen der Anwendung. Lassen Sie sich inspirieren, Ihr eigenes Konzept zu gestalten!


Sportlich dem Antreiber auf die Spur kommen

Entdecke deinen Sportsgeist setze ich gerne ein, wenn es um den Energiehaushalt und die Motivation von Mitarbeitenden geht.

Wie das funktioniert, konnte ich zunächst an meinen Kindern beobachten, die sich während des Malprozesses bereits auf der Karte zum Thema Homeschooling positionierten. Das 1. Kind wählte die Gewichtsheberin und das 2. Kind die schlafende Person auf den Turnmatten.

Bei meinem ersten Einsatz mit dieser Karte in einem Teamcoaching formulierte ich die Fragestellung sehr offen: "Welche Situation entspricht Ihrer derzeitigen Arbeitssituation?" Eine Teilnehmerin wählte eine Dauerläuferin und sagte, dass sie das Gefühl hätte, sie würde in Zeiten von Corona nur noch funktionieren und wie ein Duracellhase immer weiter laufen. Der Antreibertest offenbarte, dass ihr größter Antreiber "Sei stark" ist. Im Verlauf des Coachings ging es dann darum, Hilfe von anderen Teammitgliedern anzunehmen. Für die Teilnehmerin als auch das Team eine tolle Chance die Zusammenarbeit zu entwickeln und das Leistungsniveau intrinsich anzuheben.


Die Führungskraft und das Segelschiff

In einem Einzelcoaching bestand der Auftrag, eine Führungskraft für einen großen Karrieresprung vorzubereiten.

Am Ende einer Coachingsitzung ließ ich die Führungskraft auf der Ressourcenkarte positionieren. Ich fragte: "Welcher Platz spricht Sie am meisten an? Wo zieht es Sie hin?" Innerhalb von ein paar Sekunden wählte der Coachee das Segelschiff.

"Was verbinden Sie damit?" Er sagte: "Ich verbinde damit Freiheit, die Möglichkeit, das Steuer selbst in die Hand nehmen zu können und die Segel nach dem Wind auszurichten."

Ohne es zu wissen, hatte er in ihm schlummernde Wünsche und auch Ressourcen geweckt. Angelehnt an Maja Storch konnten wir nun ein sogenanntes Mottoziel entwickeln. Seines lautete: Ich fühle mich frei, Entscheidungen gemäß den Bedingungen zu treffen."

Für den Führungsentwicklungsprozess war dies ein wesentlicher Meilenstein und Leitfaden für zukünftiges Handeln.


Ausflug an die See

Die Seekarte der Befindlichkeiten lässt sich gut mit der Coachingcard Leaderships on Sea kombinieren. Dies zeigt ein Beispiel aus der Praxis: Als Coach war ich eingeladen, einen Teamentwicklungsprozess zu begleiten.

Zu Beginn ließ ich alle auf der Seekarte positionieren. Die Teamleitung stellte sich auf den Leuchtturm, die Positionierungen und Erläuterungen der Teammitglieder machten jedoch deutlich, dass kein harmonsiches Zusammenspiel herrscht, sondern jede/r seinen eigenen Weg geht.

Im Laufe des Prozesses bat ich das Team, seine Form von Führung und Zusammenarbeit auf der Karte Leaderships on Sea zu definieren. Eine rege Diskussion entstand, da es zwar eine Vorstellung davon gab wie es sein sollte, die Realität jedoch eine andere war. Ausgehend von der Karte erstellte das Team eine eigene Zeichnung, wie es zukünftig unter der Führung seiner Teamleitung zusammen arbeiten möchte. Anschließend besprachen wir, was das Team benötigt, um diese Zusammenarbeit zu erreichen und dauerhaft zu implementieren.

Die Zeichnung hängt seitdem bei der Teamleitung im Büro und erinnert daran, wenn es mal wieder aus dem Ruder läuft.


Reise ins Land des Lernens als "Lernfeld"

Kürzlich habe ich ein Coaching mit der Reise ins Land des Lernens abgeschlossen. In diesem Zusammenhang kam bei mir die Frage auf, wann ich von einem Lernerfolg im Coaching spreche, denn offen gestanden war ich mir nicht sicher, ob dieses Coaching einer war. 

Der Coachee begann auf der Vorlage seinen Weg einzuzeichnen. Er meinte er sei wohl per Anhalter gekommen, eigentlich wäre er lieber selbst gefahren, aber er wurde von seinem Vorgesetzten mitgenommen. Im Land des Lernens angekommen, sei er zunächst ins Museum gegangen, da der Kaffee dort so gut geschmeckt hat. Ich gebe zu, dass ich als Coach dachte: "Na, das passt ja." Ich selbst war nicht meinen eigenen Ansprüchen gerecht geworden und hätte mir mehr Veränderung für den Coachee durch das Coaching gewünscht, auch wenn es mich natürlich freut, dass mein Kaffee so lecker schmeckt. ;-) Anschließend verschaffte sich der Coachee einen Überblick, trank tatsächlich nochmal Kaffee im Cafe Heimweh, um sich nach einer Erholung eine andere Perspektive zu verschaffen. "Einen Schatz habe ich nicht gefunden" meinte er dann fast traurig, "aber Grenzen getestet und Erkenntnisse gepflückt". Gerne würde er es nochmal versuchen, auch wenn er keinen Abschiedsschmerz verspüren würde. Zu Hause angekommen, habe er einen neuen Blickwinkel bekommen. Dem Coaching gab er 5 Sterne. 

Die Reflexion des Coachee hat mir mal wieder aufgezeigt, dass in einem Coaching natürlich nicht die Ansprüche und Vorstellungen des Coaches erfüllt werden müssen, sondern jede/r Einzelne seinen eigenen ganz persönlichen Lernweg beschreiten darf- in seinem Tempo und mit selbst gewählten Entwicklungsprozessen. Was mich besonders beeindruckt hat, war, dass der Coachee mit Hilfe der Lernkarte seinen Weg reflektieren konnte und somit eine Metaebene eingenommen hatte, die einem erweiterten Bildungsbegriff sicherlich gerecht werden kann. Dabei ist es also gar nicht so wichtig wie der Lernweg war, sondern, dass dieser erkannt, reflektiert und integriert wird. Mit der Reise ins Land des Lernens konnten wir das Coaching mit einem friedvollen Gefühl beenden. 


Ausflug in die Berge

oder wie sich die Landkarte der Befindlichkeiten und das Grand Hotel ganz wunderbar kombinieren lassen.

Als ich das Grand Hotel gemalt habe, hatte ich ein ganz bestimmtes Grand Hotel in der Schweiz vor Augen- eins, von dem ich schon lange träume, einmal dort übernachten zu können. Dieses Haus hat Stil und ist wundervoll gelegen, man bekommt gar den Eindruck, dass dort alle Wünsche erfüllt werden. Ein idealer Ort also, um sich auf die Suche nach seinen Bedürfnissen zu begeben.

Die neue Coachingcard entwickelte sich sofort zu einem Verkaufsschlager und auch ich bin immer noch begeistert über die Vielseitigkeit und Tiefe in ihrer Anwendung. Irgendwann fiel mir auf, dass ich diese häufig im Anschluss an die Landkarte einsetzte. Der Grund war oberflächlich betrachtet ziemlich einleuchtend, denn, wenn wir doch schon mal in den Bergen sind, dann können wir doch ins Grand Hotel einchecken, welches sich ja auch dort befindet. Vielmehr stellte sich jedoch heraus, dass sich die Befindlichkeiten im Grand Hotel konkretisieren und vertiefen lassen und sich die Bestandsaufnahme in eine Lösungsorientierung umwandeln lässt. So schließt sich die Frage an, wie sich das gewählte Bedürfnis im Alltag erfüllen lässt und wie die/der Coachee seine Ressourcen dahingehend aktivieren kann. Ein lohnenswerter Ausflug- wie ich finde.

Beide Karten erhalten Sie als Angebot in unterschiedlichen Größen im shop:

Ausflug in die Berge

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